HOT und neuer Kindergarten sollen ins Schulzentrum CDU bringt mit neuem Lösungsvorschlag Bewegung in die Schul- und Jugendpolitik
Die CDU Bad Lippspringe lehnt einen Umzug des HOT in die Räumlichkeiten des Hauses Hartmann ab, sieht aber einen alternativen Standort dafür im Schulzentrum Im Bruch.
Zwischen Schlangen und Bad Lippspringe besteht seit zwei Jahren eine Kooperation für die Hauptschule, doch die Anmeldungen für diese Schulform sind rückläufig, die in Schlangen vorhandenen Räumlichkeiten können nicht mehr im Rahmen der Möglichkeiten genutzt werden, während im Schulzentrum Im Bruch in Bad Lippspringe der Platz knapp wird, insbesondere für die Realschule. Wegen dieser Entwicklung und der demoskopischen Prognosen plädieren die Christdemokraten der Badestadt nun dafür, die Hauptschulstandort in Bad Lippspringe aufzugeben. „Die Räumlichkeiten in Schlangen könnten dann im Sinne der Schüler optimal genutzt werden und die Hauptschule bekommt insgesamt eine Chance für eine längere Daseinsberechtigung. Durch die frei werdenden Räumlichkeiten kann die Realschule in Bad Lippspringe weiterentwickelt und gestärkt werden. Zugleich bleiben aber auch Räumlichkeiten mit eigenem Zugang im Schulzentrum, die alternativ für einen Kindergarten wie auch für das HOT zur Verfügung stehen,“ erklärt der CDU-Fraktionsvorsitzende Walter Strop.
Bei ihrem Lösungsvorschlag rechnet die CDU mit weiteren Synergieeffekten für die Jugendarbeit, wie CDU-Stadtverbandsvorsitzende Gabriele Mertens-Zündorf argumentiert: „Im Anschluss an den Schulunterricht könnte bei unserem Vorschlag eine Nachmittagsbetreuung im HOT realisiert werden, was dieser Einrichtung eine zusätzliche Belebung und Nutzung sichern dürfte. Außerdem stehen im Schulzentrum attraktive Außenflächen und Alternativen für eine sinnvolle Freizeitbetätigung zur Verfügung.“ Die Nähe des Multifunktionsraumes und der neuen Mensa könnte nach Ansicht der CDU-Vorsitzenden weitere Aktionen in Verbindung mit dem HOT ermöglichen: „Wenn sich Schulleiter, Lehrer, Schüler und Eltern auf ein pädagogisches Konzept für die Übermittagsbetreuung einigen, sehen wir ganz neue Möglichkeiten für die Jugendarbeit in Bad Lippspringe!“
Auch ein neuer Kindergarten im Schulzentrum könnte von der Mensa profitieren, vermutet der Fraktionsvorsitzende Walter Strop: „Selbst wenn die Synergien für den HOT-Umzug sicher größer wären, sollten unserer Ansicht nach beide Alternativen – HOT und neuer Kindergarten im Schulzentrum – von der Verwaltung insbesondere im Hinblick auf den finanziellen Aufwand überprüft werden. Die CDU hält diese Alternativlösungen für wirtschaftlich sinnvoller. Sie werden außerdem den Interessen der Jugendlichen eher gerecht als ein Umzug in das Haus Hartmann!“ |