Über Kindergartenneubau nachdenken! CDU sieht neue Situation in Bad Lippspringe
In die Diskussion über einen weiteren Kindergarten in Bad Lippspringe kommen neue Argumente auf den Tisch. Nachdem die Verwaltung konkretere Zahlen für die Kosten eines Umbaues des bisherigen HOT (Step In) zum Kindergarten und für die Einrichtung eines HOT in der bisherigen Hauptschule vorgelegt hat, ergibt sich für die CDU eine neue Situation.
„Wenn man die vorliegenden Zahlen addiert, stellt sich die Frage, ob ein Kindergar-enneubau statt Umbau HOT und Umgliederung der Jugendeinrichtung in der Summe nicht kostengünstiger sein könnte. Die bisher alleine diskutierte Variante Umbau und Umzug sollte aufgrund der jetzt erstmals vorliegenden Zahlen dahingehend überprüft werden, ob es sich tatsächlich rechnet,“ bringt der Fraktionsvorsitzende Walter Strop die derzeit vorherrschende Stimmung seiner Mandatsträger zum Ausdruck: „ Bevor man jedoch endgültig entscheidet, muss klar sein, wie im Falle eines Neubaues die Frage nach den möglichen Zuschüssen und der damit verbundenen Kostenverteilung beantwortet werden kann. Auch muss ein geeignetes, städtisches Grundstück zur Verfügung stehen.“ Einige Fraktionsmitglieder haben während der letzten Fraktionssitzung am 18. Oktober hierzu bereits Gedanken geäußert und können sich einen Kindergarten auf dem stadteigenen Grundstück an der Dammstraße oder hinter dem „Schulgelände im Bruch“ vorstellen. Beide Varianten könnten gfl. an das bestehende Energie- und Heizungssystem im Schulzentrum angeschlossen werden. „Ein Kindergartenneubau hätte den Vorteil, dass die Jugendlichen im HOT bleiben können, was deren erklärter Wunsch ist,“ urteilt die Badestädter CDU-Parteivor-sitzende Gabriele Mertens-Zündorf: auch behält man sich im Schulzentrum den Raum für spätere Umstrukturierungen in der Schullandschaft vor.“ In der Ratssitzung am Mittwoch, dem 27. Oktober will die CDU anregen, die Kosten für einen Kindergar-tenneubau zu ermitteln und den bisherigen Planungen gegenüberstellen. In der nachfolgenden Ratssitzung am 8. November könnte dann bereits über den Sachverhalt entschieden und damit Klarheit geschaffen werden. „Bei der Entscheidung ist auch mit zu berücksichtigen, das bei einem Umbau des HOT für die Jugendlichen, die sich regelmäßig im Step In treffen, eine Zwischenlösung gefunden werden muss. Denn würde das HOT zur KiTa umgebaut, müssten die Jugendlichen ca. ein Jahr ohne ihren Jugendtreffpunkt auskommen. Erst dann nämlich wären auch die Umbaumaßnahmen im Schulzentrum soweit gekommen, dass sie dort mit ihrem HOT einziehen könnten“ so der Fraktionsvorsitzende Walter Strop. „Auch diese Kosten einer Zwischenlösung sind in die Gesamtplanung mit einzubeziehen.“ |